Zu fesseln jedes Herz…
Als krönender Abschluss der 20. Paul
Hofhaimer Tage wird in der Evangelischen Versöhnungskirche Acis and
Galatea von Georg Friedrich Händel aufgeführt. Die Sage handelt von
einer unglücklichen Liebe zwischen Acis und Galatea. Der Riese
Polyphenus, „rasend, schmelzend, brennend“ vor Liebe zu Galatea, tötet
den Jüngling Acis. Doch Galatea verwandelt ihren Liebsten in eine
Quelle, macht ihn dadurch unsterblich, sodass er „lispelnd noch vor Zärtlichkeit“
ewig um sie sprudelt und seine Liebesgesänge ertönen lässt.
Das Harmoniae Suavitas, ein
Orchester, bestehend aus vorwiegend jungen Musikern, liefert dem
Publikum eine brilliante Version des beliebtesten Stückes von Händel.
Die wunderbaren Klänge füllen die gesamte Kirche aus, besonders
beeindruckten die Leistung der 5 Solisten (Theresa Dlouhy, Michael
Novak, Rudolf Brunnhuber, Gernot Heinrich, Ewald Nagl). Vor allem die
Stimme des Polyphemus (Ewald Nagl) donnert durch die Versöhnungskirche,
sodass es den Zuhörenden leicht fällt, sich vorzustellen, wie der
Riese alles Unliebsame einfach aus dem Weg räumt.
Dieses Konzert bot einen großartigen
Abschluss für 10 Tage voller großartiger Musik.
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